Kraft-Koordinationsübungen

Widmen wir uns nun der Kraftausdauer (dies ist die Fähigkeit des neuromuskulären Systems sowie des Muskelstoffwechsels, eine möglichst hohe Impulssumme in einer gegebenen Zeit gegen höhere Lasten und Wiederstände zu produzieren)
Dieses für viele Sportarten wichtige „Arbeiten gegen Widerstände“ kann auch wunderbar am Ergometer trainiert werden:
Beispiel für ein Kraftausdauertraining am Ergometer (rpm = Umdrehungen):
25 min. rpm 75 Hf KB
05 min.rpm 55Hf SB
05 min.rpm 55Hf SB
05 min. rpm 55Hf SB
20 min. rpm 70Hf KB
Pausen á 5 min. nach jeder Serie!
Wie Sie eine derartige Kraftausdauereinheit optimal in Ihr Trainingsprogramm einarbeiten können, entnehmen Sie bitte dem Mustertrainingsprogramm.
Wenige Sportarten ziehen einen Nutzen aus herkömmlichen Maximalkrafttraining; viel wichtiger als die Maximalkraftkompenente ist die Kraft-Koordinationskomponente.
Neben den allgemeinen und speziellen Kräftigungs- und Stabilisierungsübungen der Rumpf- und kniegelenksstabilisierenden Muskulatur, wird nun eine von den Athleten beliebte Trainingsmaßnahme vorgestellt – Kraft-Koordinationstraining. Diese Form des Trainings sollte nur von wirklich ambitionierten Freizeitsportlern in entsprechend gutem körperlichem Zustand durchgeführt werden. Anfänger sollten die Übungen nicht sofort mit einer Hantelstange durchführen. Lernen Sie erst mit einem Holzstab den reibungslosen Ablauf der Übungen und die richtige Bewegungsausführung kennen.
Ambitionierte Rennläufer sollten das Gewicht so wählen, dass die Übungen fließend (ohne ruckartige Bewegungen) bewältigt werden können, ohne dass es zu einer Überlastung des Bewegungsappartes kommt – auf eine ausreichende Pausen-gestaltung sollte geachtet werden. Anbei präsentieren wir Ihnen ein Einsteigerprogramm.
